Sind Komplettpakete der Internetanbieter Sinnvoll?

Nahezu alle Internetanbieter haben DSL-Komplettpakte im Programm. In den All-in-one-Paketen sind alle Telefonie- und Internet-Service-Leistungen enthalten Kunden profitieren von einem günstigen Festpreis. Ein Ansprechpartner für alle Belange erleichtert die Abwicklung. Ob das Komplettangebot der Buchung einzelner Tarife vorgezogen werden sollte, zeigt ein individueller Vergleich.

Internetanbieter Vergleich: Lohnt sich eine DSL Flatrate?

Verbraucher, die das Internet täglich nutzen, fahren in der Regel mit einer Flatrate besser als mit einem anderen DSL-Tarif. Auf diese Weise können sie zu einem festen Preis unbegrenzt durchs Netz surfen. Der Nutzer hat die Kosten für die Internetnutzung klar im Blick. In der Zwischenzeit haben Internetanbieter kaum noch Zeit- oder Volumentarife im Angebot, da eine Flatrate sich zum Standard entwickelt hat. Für Vielnutzer ist eine Flatrate in jedem Fall die richtige Wahl. Wer nur gelegentlich im Netz unterwegs ist, sollte bei einem Vergleich prüfen, ob andere Tarife günstiger sind.

Ist schnelles Internet auch immer besser?

Ob schnelles Internet tatsächlich immer besser ist, hängt von den Ansprüchen des Verbrauchers ab. Für User, die nur gelegentlich durchs Netz surfen oder ihre Mails checken, spielt die Internetgeschwindigkeit keine große Rolle. Mit einem schnelleren Anschluss lassen sich Internetseiten deutlich zügiger laden. Bei der täglichen Nutzung von Plattformen wie Youtube oder von Online-Videotheken ist eine höhere Bandbreite empfehlenswert. Nach einem Anbieterwechsel stellen viele Verbraucher auf Internettelefonie um und sehen über das Netz fern. Das alles erfordert eine höhere Datenrate. Welche Bandbreiten an Ihrem Wohnort tatsächlich erreicht werden können, klärt ein DSL-Speedtest. Nur weil ein 16000er DSL-hohe Datenraten verspricht, heißt das nicht, das diese in der Realität erreicht werden. Weitere Infos zum Thema Festnetz Telefonanbieter erhalten Sie hier.

Welche Anschlussvarianten gibt es?

Die DSL Anbieter haben verschiedene Anschlussvarianten im Programm:

  • DSL 1000
  • DSL 2000
  • DSL 6000
  • DSL 16000
  • VDSL

Die Variante DSL 1000 haben die DSL Anbieter kaum noch im Angebot. Der 1000er Anschluss stellt mit einer Übertragungsrate von 1024 Kbit/s die langsamste Version des DSL-Anschlusses dar. Für Gelegenheitsnutzer ist DSL 2000 ein passender Einsteigertarif. Wer keine großen Daten aus dem Netz lädt und keine Streaming-Angebote nutzt, liegt mit diesem Tarif richtig. Die meisten Verbrauchern wählen inzwischen den 6000er Anschluss. Dieser bietet Spitzengeschwindigkeiten von mehr als 6000 Kbit/s und ermöglicht problemlos zeitgleiches Telefonieren und Surfen. Gerade bei einem Mehrpersonenhaushalt ist DSL 6000 eine sehr gute Option. Mit dem DSL 16000 Anschluss schließlich werden Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 16000 Kbit/s erreicht. Wer viel und häufig im Netz unterwegs ist, Online-Videotheken und Live Streams nutzt, ist mit dieser DSL- Variante hervorragend beraten. Mehrere Nutzer können gleichzeitig telefonieren oder surfen, ohne dass die Qualität leidet. Ob wirklich die versprochene Highspeed-Brandbreite erreicht werden kann, ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. Im Einzelfall sollten Nutzer vor einem Anbieterwechsel prüfen, welche DSL Geschwindigkeiten an ihrem Wohnort verfügbar sind. Besonderen Komfort versprechen VDSL-Anschlüsse. Mit Datenraten von bis zu 52 Mbit/s wird das sogenannte Triple Play ohne Probleme gemeistert. Triple Play bezeichnet die Möglichkeit, Telefonie, Fernsehen und Internet über einen einzigen Anschluss zu beziehen.

Was ist die Download und was ist die Upload Geschwindigkeit beim DSL?

Die Download-Geschwindigkeit bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der Daten aus dem Internet geladen werden. Je höher die Downloadrate, desto schneller lassen sich Daten aus dem Netz empfangen. Die Download-Geschwindigkeit liegt in der Regel deutlich höher als die Upload-Rate. Das liegt daran, dass Internetnutzer deutlich mehr Daten aus dem Netz empfangen als senden. Die Uploadrate ist die Geschwindigkeit, mit der Daten vom eigenen Rechner ins Netz geladen werden. Je höher der Upload, desto schneller können Daten ins Netz geladen werden. Üblicherweise beträgt das Verhältnis zwischen Down- und Upload 8 : 1.

Internetanbieter : Was bedeutet DSL Speed Drosselung?

Bei der DSL Speed Drosselung reduzieren Internetanbieter ab einem bestimmten verbrauchten Datenlimit die Surfgeschwindigkeit. Wird die vertraglich vereinbarte Datenmenge überschritten, so kann die Übertragungsrate gedrosselt werden. Die Deutsche Telekom hat angekündigt, die Drosselung ab Mai 2013 zunächst nur für Neukunden einzuführen und nach Überschreiten der Volumengrenze auf 2 Mbit/s zu drosseln. Andere Anbieter DSL Anbieter ziehen nach. Optional können größere Datenpakete zugebucht werden.

Quellen:
Hier erhalten Sie Infos zum Festnetz Vergleich.

Stromkosten senken

In Zeiten immer teurer werdender Energie versucht jeder Haushalt seine Energiekosten effektiv zu senken. Leider ist dieses nicht einfach und fordert fast immer Investitionen, die sich manchmal schnell meistens aber erst nach Jahren amortisieren. Hier soll dargestellt werden, welche Veränderungen sich lohnen und welche nicht.

Geräte komplett Stromlos schalten

Eine ziemlich günstige und schnell umzusetzende Maßnahme ist das verwenden einer Schaltleiste bei Geräten im Standbymodus. So kann man z.B. Nachts Fernseher, Receiver und Stereoanlage stromlos schalten. Ein bisschen Komfortgewinn erreicht man, indem eine Funksteckdose verwendet wird. Hier lassen sich dann alle Geräte mit einer Fernbedienung ausschalten. Elektronische Geräte mit einer Uhrzeit sind für dieses Vorgehen allerdings nicht geeignet, da diese dann täglich neu programmiert werden müssten. Falls alle Geräte im Standby Modus zusammen in einem Haushalt ca. 100 Watt verbrauchen und diese konsequent in der nicht genutzten Zeit ausgeschaltet werden, kann man durch diese Maßnahme rund 170 Euro jährlich sparen.

Heizungspumpe kontrollieren

Häufig vergessen wird auch die Heizungspumpe im Heizungskeller. Diese läuft an 24 Std. und das in der Heizperiode an ca. 200 Tagen. Diese sollte auf die möglichst niedrigste Stufe eingestellt werden. Natürlich nur so niedrig, dass es in allen Räumen noch warm wird. Ein leichte Maßnahme, womit schnell 20 Watt und mehr gespart werden können. Auf ein Jahr gerechnet sparen Sie “nur” ca. 23 Euro, aber diese Maßnahme ist kostenlos. Über einen Austausch der kompletten Pumpe muss nachgedacht werden, falls diese 100 Watt und mehr verbraucht. Alte Pumpen mit Drehstrom aus den 70 Jahren können bis zu 400 Watt pro Stunde verbrauchen und sind somit Stromfresser. Hier amortisiert sich der Tausch bereits nach einem Jahr. Mit einem Strom Anbieterwechsel ist es jedoch auch möglich enorm viel Geld zu sparen. Beispielsweise hier den Stromanbieter wechseln und anfangen zu sparen.

Geräte kontrollieren und Messen

Wissen Sie ob Ihre Kaffeemaschine im ausgeschalteten Zustand Strom verbraucht? Falls Sie Besitzer einer modernen Padkaffeemaschine sind, ist diese gut möglich. Kontrollieren lässt sich das durch ein Strommessgerät, welches im Handel bereits sehr günstig zu erwerben ist. Moderne Padmaschine können in Bereitschaft bis zu 20 Watt und mehr verbrauchen. Da hilft nur Stecker ziehen oder eine kleine Schaltsteckdose verwenden und nach dem Kaffeekochen komplett die Maschine stromlos schalten. Dieses sollte bei allen Küchengeräten kontrolliert werden, die dauerhaft mit der Steckdose verbunden sind. Aber auch alle anderen Haushaltsgeräte wie z.B. Waschmaschine und Trockner sollten auf Ihren Verbrauch im ausgeschalteten Zustand kontrolliert werden.

Austausch von Geräten nicht immer notwendig

Sollten Sie ein Strommessgerät besitzen, so können Sie den Stromverbrauch von ihren Haushaltsgeräten wie Fernseher, Kühlschrank, Tiefkühlschrank, etc. kontrollieren. Vergleichen Sie diesen mit modernen Geräten und errechnen Sie Ihre Ersparnis. Mit folgender Formel: (tägliche Nutzungsdauer in Stunde) x (Differenz Neugerät gegenüber Altgerät in Watt) x 365 (Tage) x 0,24 (Euro pro kW/h) :1000.
Beispiel: Ein neuer Fernseher verbraucht gegenüber Ihren alten Fernseher im Betrieb 80 Watt weniger.

Bei einer täglichen Nutzungsdauer von 4 Stunden sparen Sie:
4 x 80 x 365 x 0,24 : 1000= 28,03 EUR jährlich an Stromkosten.

Sollte der Strompreis pro Kilowattstunde bei Ihnen höher oder niedriger als 0,24 EUR sein, so müssen Sie diesen individuell anpassen. Sie sehen durch diesen einfachen Stromvergleich, dass ein Austausch dieses Fernsehers im Beispiel nur dann Sinn ergeben würde, wenn Ihre Nutzungsdauer oder die Stromersparnis wesentlich höher ist.
Viel Spaß beim vergleichen und sparen!